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Last Update: 03.12.12
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REVISION



Revisionsfragen: Wer ist ab dem 1.7.2007 revisionspflichtig?
Neu ist die Revisionspflicht unabhängig von der Rechtsform, d.h. alle juristischen Personen (AG, GmbH, Vereine, Stiftungen, Genossenschaften)

Was für Revisionsarten gibt es neu?
“Ordentliche Revision” und “Eingeschränkte Revision”

Wer untersteht einer ordentlichen Revision?
Publikumsgesellschaften, wirtschaftlich bedeutende Unternehmen, Firmen, welche eine Konzernrechnung erstellen müssen.

Wer untersteht einer eingeschränkten Revision?
Alle übrigen juristischen Personen.

Welche Kriterien gelten für wirtschaftlich bedeutende Unternehmen?
Falls zwei der drei Kriterien während zweier aufeinander folgender Geschäftsjahre erfüllt sind:
– Bilanzsumme > CHF 10 Mio
– Umsatz > CHF 20 Mio
– Vollzeitstellen > 50

Was wird bei der ordentlichen Revision geprüft?
Prüfung der Jahres- bzw. Konzernrechnung
Prüfung des Antrags des Verwaltungsrates über die Verwendung des Bilanzgewinnes
Prüfung, ob ein internes Kontrollsystem existiert

Was wird bei der eingeschränkten Revision geprüft?
– Prüfung der Jahresrechnung mittels Befragungen, analytischer Prüfungshandlungen und angemessener Detailprüfungen
– Prüfung des Antrags des Verwaltungsrates über die Verwendung des Bilanzgewinnes

Unter welchen Vorraussetzungen kann auf eine Revision in Zukunft ganz verzichtet werden?
Alle Unternehmen, sofern sie weniger als zehn Vollzeitstellen haben und mit der Zustimmung sämtlicher Aktionäre (bzw. Gesellschafter, Genossenschafter) können auf eine Revision verzichten (Opting out).

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Buchhaltung / Rechnungswesen

Ab wann muss ich eine Buchhaltung führen?
Grundsätzlich muss jedes Unternehmen, das im Handelsregisteramt eingetragen ist, eine Buchhaltung führen. In das Handelsregisteramt einzutragen haben sich alle Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als Fr. 100'000. Allerdings gibt es Berufe die sich unabhängig vom Umsatz eintragen müssen. Zudem müssen sich alle Gesellschaften eintragen lassen.

Was sind die Mindestanforderungen an eine Buchhaltung?
Zu Beginn der Geschäftstätigkeit muss ein Inventar aufgenommen werden. Am Ende des Geschäftsjahres ist eine Bilanz und eine Erfolgsrechnung zu erstellen. Die Gliederung der Buchhaltung muss vollständig, klar und übersichtlich sein. Für Aktiengesellschaften bestehen noch weitere Vorschriften. Allerdings ist es empfehlenswert einen auf ihren Betrieb zugeschnittenen Kontenplan zu erstellen, um die Aussagekraft der Buchhaltung zu verstärken. Die Buchhaltung sollte nicht nur dem Gesetz entsprechen, sondern ist vor allem ein Führungsinstrument für ihre Unternehmung.

Auf was muss ich achten wenn ich einen Kontenplan erstelle?
Der bedeutendste Standart-Kontenplan ist der Kontenrahmen KMU von Walter Sterchi, bekannt unter Sterchi-Kontenplan. Dieser ist eine gute Ausgangslage. Die individuellen Anforderungen an die Buchhaltung bestimmen die Aufteilung und den Detaillierungsgrad des Kontenplans. Die konkrete Ausgestaltung des Kontenplans ist der wichtigste Schritt zu einer aussagekräftigen Buchhaltung! Zu viele Konten führen zur Unübersichtlichkeit. Deshalb müssen sie sich entscheiden, welche Informationen ihnen der Geschäfts-abschluss liefern soll. Erst danach können Sie einen Standart-Kontenplan gezielt anpassen.
Achtung: Bei Aktiengesellschaften wird eine Mindestgliederung von Gesetz wegen vorgeschrieben. Der Kontenplan von Walter Sterchi erfüllt diese Anforderungen.

Ist es möglich unsere Buchhaltung selber zu erledigen, und trotzdem nicht auf die fachliche Unterstützung des Treuhänders verzichten zu müssen?
Ja das ist möglich. Wir können Ihnen ein Programm anbieten, welches einerseits erschwinglich in den Kosten ist und andererseits aber auch kompatibel zu unserem Buchhaltungsprogramm ist. Damit ist es Ihnen möglich, Ihre gesamte Buchhaltung selbst zu erledigen, können aber durch monatliche Kontrolle sicher sein, keine grösseren Fehler zu begehen. Ebenfalls können Sie individuelle Auswertungen bekommen, welche Ihnen ermöglichen Ihre Buchhaltung auch wirklich als Führungsinstrument einzusetzen.

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Steuern

Ab wann werde ich mehrwertsteuerpflichtig?
Grundsätzlich beginnt die Mehrwertsteuerpflicht nach Ablauf des Kalenderjahres in welchem der massgebende Umsatz von Fr. 75'000. – erzielt worden ist. Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu Fr. 250'000.--, werden nur dann mehrwertsteuerplichtig, wenn die nach Abzug der Vorsteuer verbleibende Steuer regelmässig nicht mehr als Fr. 4'000.—im Jahr beträgt. Zu beachten gilt es, dass es in verschiedenen Branchen noch weitere Ausnahmebestimmungen gibt. Deshalb empfehlen wir Ihnen Ihre individuelle Situation auf jeden Fall abzuklären.
Wer die Steuerpflicht erfüllt, muss sich unaufgefordert innert 30 Tagen seit Erfüllung der Voraussetzungen schriftlich bei der Eidg. Steuerverwaltung anmelden.

Welchen Zweck hat die Saldo-/Pauschalsteuersatzmethode?
Mit der Anwendung der Saldo- / Pauschalsteuersätze werden administrative Arbeiten hinsichtlich Buchhaltung und Steuerabrechnung wesentlich vereinfacht, weil die an die Steuer auf dem Umsatz anrechenbare Vorsteuer nicht mehr ermittelt werden muss.
Die Saldo- / Pauschalsteuersätze wurden in der Weise ermittelt, dass sie bei der Steuerberechnung im Sinne von Multiplikatoren anzuwenden sind. In der Steuerabrechnung muss deshalb der steuerbare Totalumsatz einschliesslich Steuer deklariert und mit dem Saldo- / Pauschalsteuersatz multipliziert werden.

Wer kann die Saldo-/Pauschalsteuersatzmethode anwenden?
Der steuerbare Jahresumsatz (inkl. Steuer) darf nicht mehr als 3 Millionen Franken betragen und die Steuerzahllast darf nicht mehr als Fr. 60'000.— pro Jahr betragen. Sie wird durch Multiplikation des gesamten steuerbaren Umsatzes mit dem für die betreffende Branche geltenden Saldosteuersatz ermittelt.

Kann ich mich freiwillig der Mehrwertsteuer unterstellen?
Ja. Zur Wahrung der Wettbewerbsneutralität oder zur Vereinfachung der Steuererhebung kann die Hauptabteilung Mehrwertsteuer – auf schriftliches Gesuch hin und unter den von ihr festzusetzenden Bedingungen – die freiwillige Unterstellung unter die Steuerpflicht bzw. die freiwillige Versteuerung von Umsätzen zulassen. Eine Bedingung ist, dass ein Jahresumsatz von mindestens Fr. 40'000.— erreicht wird.

Ich bin im Detailhandel tätig. Was für Vorschriften muss ich bei der Kassenführung einhalten?
Die Erfahrung zeigt, dass bei Steuerrevisionen oftmals die Kassenbuchführung bemängelt werden. Folgende Punkte müssen Sie unbedingt beachten:

Die Einnahmen und Ausgaben müssen fortlaufend, lückenlos, wahrheitsgetreu und mit Tinte, Kugelschreiber oder Schreibmaschine täglich eingetragen werden

  • Bei allen Belegen sind ausser den entsprechenden Daten auch die Namen der Geschäftspartner und deren Wohnorte anzugeben
  • Bei den Ausgaben ist immer auch zu vermerken, was bezahlt worden ist
  • Das Kassenbuch muss mindestens einmal wöchentlich abgeschlossen werden. Der Saldo im Kassenbuch ist mit dem effektiven Kassabestand zu vergleichen und die Differenz muss ebenfalls eingetragen werden
  • Die Einnahmen müssen mit dem Kassenstreifen übereinstimmen
    Die Mehrwertsteuer kennt noch weitere Sonderbestimmungen zu der ordentlichen Kassenführung.

Muss jeder Nebenerwerb unabhängig von der Höhe besteuert werden?
Ja, grundsätzlich untersteht jedes Erwerbseinkommen der Steuer, unabhängig von der Höhe.

 

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