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Lohnbuchhaltung / Personalwesen

Sind Kranken- und Unfalltaggelder AHV-pflichtig?
Nein. Diese sind vom AHV-pflichtigen Bruttolohn abzuziehen und müssen demzufolge nicht bei der AHV-Lohnbescheinigung angegeben werden.

Wann werden die neuen AHV-Nummern eingeführt?
Per 1.1.2008

Wer ist AHV / ALV-pflichtig?
Alle Mitarbeiter ab dem 18. Altersjahr.

Kann auf den AHV-Abzug verzichtet werden?
Ja. Folgende Bedingungen müssen kumulativ erfüllt sein:

  • der Lohn stammt von einem Nebenerwerb
  • der Lohn aus dem Nebenerwerb übersteigt im Jahr CHF 2'000.—nicht
  • der Arbeitgebende sowie der Arbeitnehmende stimmen dem Verzicht auf AHV/IV/EO und ALV-Beiträgen zu.

Als Nebenerwerb gilt eine Lohnzahlung nur, wenn parallel dazu im In- und Ausland ein Haupterwerb besteht.

Muss ein Rentner- / in noch AHV bezahlen?
Ja. Ein Rentner-/ in hat einen monatlichen Freibetrag von CHF 1'400.— (Jahreslohn CHF 16'800). Verdient er mehr als CHF 16'800 / Jahr ist auf dem übersteigenden Betrag die AHV geschuldet. Die ALV ist nicht mehr abzuziehen.

Wann sind meine Teilzeitbeschäftigten BVG-pflichtig?
Sofern sie ein höheres Einkommen als CHF 19'890.— pro Jahr (ab 1.1.2007) erreichen und mehr als drei Monate angestellt sind.

Wer ist UVG-versichert?
Gegen Berufsunfälle sind alle Mitarbeiter zu versichern. Der Arbeitgeber übernimmt 100 % der BU-Prämie.
Gegen Nichtbetriebsunfälle sind alle Mitarbeiter zu versichern, wenn sie mehr als 8 Stunden pro Woche im Betrieb mitarbeiten. Die Nichtbetriebsunfallversicherung trägt normalerweise 100 % der Mitarbeiter. Es können jedoch auch andere Regelungen getroffen werden.

Welche Versicherungen sind für einen Selbständigerwerbenden obligatorisch, welche freiwillig?
Obligatorisch: AHV
Freiwillig: BVG / KTG / UVG
Nicht versichert: ALV

Wie wird die AHV bei einem Selbständigerwerbenden berechnet?
Bei einem Selbständigerwerbenden ist der erzielte jährliche Reingewinn massgebend. Dieser wird der AHV-Kasse jährlich von der Steuerverwaltung mitgeteilt. Zum Reingewinn werden die AHV-Akontobeiträge dazugezählt. Von diesem Betrag wird die Verzinsung vom Eigenkapital abgezogen (zurzeit 2 %). Der so ermittelte Betrag ist die Basis für die Berechnung des AHV-Abzuges.
Achtung: Die AHV-Beiträge werden aufgrund der Vorjahreszahlen erhoben. Ist der Reingewinn im aktuellen Geschäftsjahr deutlich höher als im Vorjahr, empfiehlt sich eine Meldung an die AHV-Kasse mit der Bitte um Erhöhung der Beiträge. Die AHV-Behörde rechnet mit einem Verzugszins von 5 %, wenn die Differenz zwischen den Akontobeiträgen und den definitiven Beiträgen mehr als 25 % beträgt.

 

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